Brot & Backwerk

SauerteigAnsatz 2.0

Hallo ihr Lieben,

heute startet meine Sauerteig Challenge auf Instagram und ich erstelle gemeinsam mit euch einen neuen Sauerteig. Keine Sorge meinem Heinz geht es gut, er bekommt einfach einen Bruder 😅

Ihr findet alle Infos im Instagram Highlight… ich möchte jedoch auch meine Blogleser:innen gern abholen und veröffentliche daher heute hier meine neue Vorgehensweise für einen SauerteigAnsatz. Wobei neu ist die eigentlich auch schon nicht mehr, ich hab das ja jetzt schon ein paar Mal so gemacht 🤣

Was braucht ihr?
100 g Roggenvollkornmehl – ich mahle mir das immer aus Roggen selbst
150 g Roggenmehl Type 1150 oder 997
1 hohes Glas mit min. 1 Liter Volumen

Tipp zum Glas:
Ich verwende am Liebsten ein WECK Tulpenglas* mit 1062 ml und Glasdeckel. Es hat einen Deckel, der jedoch nur aufliegt, sodass der Sauerteig atmen kann.


Den selben Effekt könnt ihr mit einem KORKEN* Glas von IKEA erreichen, wenn ihr den Dichtungsgummi raus lasst.


Selbstverständlich könnt ihr auch einfach ein Schraubglas nehmen. Achtet dann aber bitte darauf den Deckel nicht fest zu zu drehen.
*Werbung, da Markennennung – ohne Auftrag, ohne Bezahlung

Bevor ich einen neuen Sauerteig starte, schreibe ich mir immer einen Zettel, damit ich den Überblick nicht verliere und durchstreichen kann, welcher Tag “erledigt” ist. Diese Liste zum Abhaken findet ihr auch auf Instagram 😉

So geht’s:

  • Roggenvollkornmehl & Roggenmehl vermischen
  • 50 g Mehlmix & 60 g Wasser (ich erwärme es immer auf 40 Grad) miteinander verrühren
  • Deckel aufs Glas legen
  • an einem warmen Ort (ideal sind 24 – 28 Grad) für 24 Stunden stehen lassen
  • nach den 24 Stunden • Tag 2 • erneut 50 g Mehlmix und 60 g Wasser dazu geben, verrühren wieder stehen lassen
  • an Tag 3 wiederholen
  • an Tag 4 morgens & abends wie oben beschrieben füttern
  • an Tag 5 ist dein Sauerteig fertig und kann verwendet werden

Woran erkennst du, dass er fertig ist?
Dein Sauerteig sollte nach der Zeit Bläschen gebildet haben und aufgehen. Er riecht mild säuerlich, vlt. auch so ein bisschen wie Bier.

Das Kind braucht einen Namen 😉
Dein Sauerteig ist ein kleines Lebewesen. Es möchte gehegt und gepflegt werden. Meiner Erfahrung nach klappt das besser, wenn man dem neuen Mitbewohner einen Namen gibt.

PS: Hast du deinen eigenen SauerteigAnsatz gestartet? Dann markiere mich gern mit @die.stadt.baeuerin_kocht auf Instagram!

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