Stadtbæuerin

Abenteuer Stadtwirtschaft

Wir bekommen neue Haustiere

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… ja mehrere und ganz nützliche noch dazu 🙂 Bevor ich euch verrate wer bei uns einzieht, erzähle ich euch erst einmal wie es dazu kam.

Im dm-Magazin alverde vom März 2018 bin ich auf eine Artikelserie gestoßen über Regenwürmer, einen wertvollen Rohstoff und schlussendlich über ein Schweizer Start-Up, welches im Prinzip beides miteinander verbindet. Bis ich diese Artikel gelesen habe, dachte ich immer ein Regenwurm ist ein Regenwurm und damit hat sich das, aber nein wie eigentlich bei allen Tieren, gibt es auch da verschiedene Arten. Eine davon ist Eisenia fetida – der Kompostwurm.

Damit dürfte euch auch klar sein, was der wertvolle Rohstoff ist über den in der alverde berichtet wurde. Genau – es ist der gute alte Kompost. Sicher hatten eure Großeltern auch einen Kompost im Garten oder habt ihr vlt. sogar selber einen? Ich habe mich das bis heute eigentlich nie gefragt, war aber schon immer traurig, dass es keine Kompost-Lösung für die Stadt gibt. Das Wort Kompost hat seinen Ursprung im Lateinischen compositum – das Zusammengestellte. Ich finde das irgendwie sehr passend, den auf dem Kompost landet eine bunte Mischung organischer Abfälle. Damit daraus fertiger Kompost wird, arbeiten verschiedene Bodenlebewesen zusammen. Fertiger Kompost ist dann ein wunderbarer Dünger und Bodenhilfsstoff.

Was hat es nun mit dem Schweizer Start-Up auf sich? Der dazugehörige Artikel war überschrieben mit “Kompostieren in der Küche” (alverde März 2018 S. 68). Das weckte natürlich sofort mein Interesse. Gibt es nun etwa doch eine Kompost-Lösung für die Stadtwohnung? Ihr wisst ja, dass ich viel auf unserem Balkon rumwerkele und dort auch einiges an Obst- und Gemüsepflanzen wächst, da wäre eigener Kompost als Dünger natürlich genial. Also las ich schnell das Interview mit Sarah Steiner von WormUp und war total begeistert. Ehe ich meinem Mann davon berichtet habe, habe ich mir noch die Webseite von WormUp angeschaut. Meine Begeisterung stieg immer mehr und ich wollte auch solch einen Komposter für die Küche haben… gut nicht für die Küche, da haben wir keinen Platz, aber auf dem Balkon findet sich ganz sicher noch ein schattiges Plätzchen 🙂 Lange musste ich meinen Mann zum Glück nicht überzeugen <3 und so wurde der WurmUp Komposter bestellt.

Nun warte ich schon ganz sehnsüchtig darauf, dass der Komposter endlich verschickt wird und es los gehen kann. Laut Mail – die übrigens auch total toll geschrieben ist – werden unsere neuen Haustiere – Eisenia fetida – am 17. April bei uns einziehen, bis dahin sollte auch der Komposter da sein. Ich habe mir vorgenommen eine Art Tagebuch zu den ersten Tagen, Wochen, Monaten zu schreiben und werde dazu hier auf dem Blog eine extra Seite einrichten, welche ich dann immer wieder ergänze… ihr findet sie hier. Leider könnt ihr dafür – anders als bei den Beiträgen – keine Mail bekommen, also schaut bitte unbedingt regelmäßig vorbei, wenn ihr wissen wollt wie es unseren Kompostwürmern geht!!!

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