bauerngarten

Spinat – unsere erste Ernte anno 2018

Habt ihr auch schon was in eurem Garten geerntet? Wie ihr meinem letzten Beitrag über unsere Parzelle im bauerngarten entnehmen konntet, musste der Spinat ganz dringend raus. Zum einen weil er schon riiiiiesig war und zum anderen, weil er Platz für zwei weitere Reihen Erbsen machen musste 😉

Spinat – der muss dringend geerntet werden

Was habe ich also gemacht? Richtig – abgeschnitten und raus damit. Da es sich um ein Blattgemüse handelt, muss der Spinat unbedingt getaucht werden. Dazu wird ein Eimer mit frischem kalten Wasser gefüllt und dann rein mit dem Blattgemüse und richtig schön untertauchen. Wie lange da gehen die Meinungen auseinander, 5 Minuten, 10 Minuten, 30 Minuten… Ich mach es immer min. 5 Minuten und bin damit bisher ganz gut klar gekommen. Warum man das Blattgemüse tauchen muss? Na ja zum Einen saugen sich die Blätter noch mal voll Wasser und zum Anderen unterbricht man durch das kalte Wasser den Stoffwechselprozess. Im Ergebnis bleibt die Ernte lange frisch 🙂

Nach dem Tauchen, habe ich den Spinat dann im Beutel verstaut und an die Seite gelegt um ihn mit Heim zu nehmen und dort weiter zu verarbeiten. Wenn ihr wissen wollt, wie ich das gemacht habe, dann müsst ihr weiterlesen.

Zuhause angekommen, landete der Beutel erst einmal auf der Waage. Stolze 1.580 g, damit trotz der kleineren Reihe nur rund 400 g weniger als im letzten Jahr. Nicht schlecht musste ich feststellen 🙂 Da ich den Spinat im bauerngarten nicht geputzt habe, wanderte er erst einmal wieder ins Waschbecken. Diesmal in kleineren Portionen um den Sand so gut wie nur möglich raus zu waschen… Blatt für Blatt. Vom Waschbecken ging es ab in die Salatschleuder, dann in eine Gastronorm – geht natürlich auch mit jeder anderen Schüssel – bis ich alles gewaschen und geschleudert hatte.

Da wir grad nicht geplant hatten Spinat zu essen, sollte unser Spinat wie auch schon im vergangen Jahr in den Tiefkühler. Also musste er erst noch blanchiert werden. Dazu hatte ich schon einen großen Topf mit Wasser aufgesetzt, welches jetzt vor sich hin kochte. Da kam der Spinat kurz rein – so für 2 bis 3 Minuten. Dann hätte er eigentlich ins Eiswasser gemusst, fällt mir grad so ein 😳 habe ich irgendwie vergessen. Na ja kein Weltuntergang, ist nur dazu da, dass der Garprozess unterbrochen wird und die Farbe erhalten bleibt. Das Blanchieren habe ich ebenfalls in Etappen gemacht, sodass das Spinat nach dem “kochen” wieder Karussell fahren durfte. Ich mag nämlich nicht so viel Wasser mit einfrieren.

Zu guter Letzt habe ich den Spinat noch grob gehackt und dann in Vakuumbeutel abgefüllt, immer 250 g Spinat. Das hat sich für uns als eine gute Menge pro Portion herausgestellt. Wenn man mehr braucht, kann man ja mehr Beutel rausnehmen 😉 Die Beutel wurden dann noch vakuumiert und dann ging es ab damit in die Tiefkühltruhe, wo er nun darauf wartet wieder aufgetaut und gegessen zu werden 😉

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