bauerngarten

Raus in den bauerngarten

Hallo ihr Lieben,

eigentlich wollte ich euch gleich am Mittwoch, nachdem ich im Garten war von meinem Besuch berichten, aus familiären Gründen musste das aber warten. Nun komme ich dazu und ihr sollt ein kleines Update bekommen.

Erst ein kleiner Rückblick: Bereits am Freitag zuvor habe ich im Sauseschritt ein paar Stangenbohnen und den Erdbeermais in die Erde geworfen. Die schauen leider noch nicht aus der Erde… aber mir war es wichtig, dass sie nach dem Mondkalender in die Erde kommen. Stangenbohnen haben wir in diesem Jahr mal unsere eigenen genommen. Zwei Sorten mit den tollen Namen Borlotto und Canadian Wonder. Bis Mittwoch waren sie noch nicht raus, aber so schnell geht das ja auch nicht 😀

Beikraut soweit das Auge reicht, wie peinlich

Nun zu Mittwoch: im Garten angekommen, habe ich mir erst einmal einen Moment Zeit genommen um anzukommen – die Natur auf mich wirken zu lassen. Da es mir gesundheitlich nicht so gut ging, tat das echt gut. Mir ging es danach schon ein bisschen besser. Dann habe ich die Schuhe ausgezogen, ja ich gehöre zu den Barfußgärtnern 😉 Es tut einfach gut die warme Erde unter den Füßen zu spüren und mich zu erden. Nachdem ich mir Werkzeug geholt hatte, ging es dann also los. Ich hänge dermaßen hinterher, das glaubt mir keiner 🙁 Wobei ihr könnt es ja auf den Bildern sehen, also glaubt ihr es vlt. doch 😉 Mit Werkzeug bewaffnet begann ich dann von außen nach innen.

Erst das Blumenbeet… das ist dieses Jahr tatsächlich mal richtig gut zu erkennen. Da mein Mann für einen Likör Kamille braucht, habe ich nach dem Hacken etwas Kamille ausgesät. Die habe ich noch nie gesät… ich bin gespannt was daraus wird.

Weiter ging es im Gänsefußgewächse / Leguminosen Beet: auch hier habe ich gehackt und Beikräuter entfernt. Das ist zwischen den Rote Bete gar nicht so einfach. Aber das Beet musste für die Buschbohnen vorbereitet werden. Diese habe ich nach getaner Arbeit gesät… oder legt man die *grübel*… wie dem auch sei, da ist mir jedenfalls aufgefallen, dass es totaler Mist ist, wenn man beim ersten Workshop fehlt – wurde gleich mal in der Schatzkiste vermerkt 😉 Buschbohnen sind jedenfalls auch in der Erde. Mal sehen wie lange sie brauchen, bis sie aus der Erde schauen.

Auf zum nächsten Beet – Kohlgewächse: Das hatte ich schon mitgehackt, als ich Platz für die Bohnen geschaffen habe, sodass das also fertig war 😀

Nun zu den Korbblütern und dem anschließenden Beet mit Kürbisgewächsen: Da hatte mein Mann am Freitag ganz fleißig gehackt, sodass ich gleich weiter gegangen bin. Danke Schatz, dass du mir hier die Arbeit abgenommen hast <3

Gleich im Anschluss findet sich ein im Moment noch brachliegendes Beet für Kürbis- / Nachtschattengewächse. Ich habe versucht etwas zu Hacken, aber das ist alles so verwurzelt, dass meine Kraft nur bedingt reichte 🙁 Da muss ich wohl meinen Mann noch einmal bitten.

Um die Zwiebelgewächse im folgenden Beet habe ich erstmal einen Bogen gemacht. Da muss man so genau hinschauen, um nicht versehentlich einen Lauch rauszureißen, das hätte ich den Tag nicht mehr auf die Reihe gebracht.

Dann kommt ein Doldenblütler Beet. Was haben wir zur Saisoneröffnung von Theresa gelernt? Genau Hacke weg, Finger weg! Also habe ich euch ein Foto geschossen von den Möhrchen und bin weiter gezogen.

Nachtschatten- / Baldriangewächse: vorsichtig schaute ich, ob ich schon irgendwelche doofen Kartoffelkäfer sehe, aber bisher haben wir unsere Ruhe. Also habe ich eine Runde gehäufelt und dann war es auch schon gut.

Ab den Kartoffeln wiederholen sich die Pflanzenfamilien und damit die Beete wieder… aber meine Kraft war alle, also habe ich mein Werkzeug aufgeräumt und Feierabend gemacht. Eigentlich wollte ich ja noch Mairübchen säen, aber das ging nicht mehr. Der Plan sah vor dies am Sonntag nachzuholen, aber auch das musste leider ausfallen und wurde verschoben. Ich hoffe die Samen sind diese Woche noch da.

Zum Feierabend habe ich meinen Blick noch mal über die Fläche – Richtung unseres Kreises – schweifen lassen. Schaut doch mal wie idyllisch das dort ist <3

An diesem Blick hier, zwischen den Birken hin durch Richtung Sonnenuntergang kann ich mich übrigens nicht satt sehen. Das Motiv findet ihr wahrscheinlich schon hundertfach hier auf der Stadtbaeuerin, aber es ist soooooo wunderschön, dass ich es euch ein weiteres Mal zeigen muss.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.