Stadtbæuerin

Abenteuer Stadtwirtschaft

Tiere artgerecht und respektvoll halten

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Irgendwie habe ich euch neugierig auf die Serie “Bio ist gesünder” aus der natürlich, gesund & munter gemacht und dann kam jetzt nen halbes Jahr nix… irgendwie nicht sehr schlau von mir, aber irgendwas kam immer dazwischen. Ich hoffe, dass ich es schaffe euch nun regelmäßig von den letzten drei Teile zu berichten 😉

Wie ich zur Massentierhaltung eingestellt bin, habt ihr ja meinem Artikel “FleischGenuss & Massentierhaltung?” bereits entnehmen können. Ich esse gern Fleisch und stehe auch dazu, aber Fleisch essen muss ja nicht mit Leid für die Tiere verbunden sein. Deshalb finde ich es toll, dass es Biobauern gibt, die sich intensiv darum bemühen, dass die Tiere es gut haben. “Bereits die Vorgaben für Fleisch mit dem gesetzlich geschützten EU-Biolabel sind um Längen besser als der Standard so die Aussage von Dr. Robert Hermanowski. Weiter sagt er: `Schon wer beim Discounter nicht das Billigste kauft, sondern auf Bioware setzt, unterstützt eine tiergerechtere Haltung´. Wenn jemand mehr für die Tiere tun will, empfiehlt Dr. Hermanowski, Produkte der Anbauverbände auszuwählen, beispielsweise Bioland, Demeter und Naturland, denn sie haben sehr strenge Anforderungen an die Aufzucht der Tiere (natürlich gesund & munter | Ausgabe 03.2015 | Seite 62).

Wisst ihr, dass männliche Küken von Legehennen gleich nach dem Schlüpfen getötet werden? Als ich damals zum ersten Mal davon gehört habe, dachte ich ich höre nicht richtig. Das ist doch wohl unglaublich!!! Und ja ich rege mich immer noch darüber auf!!! Umso begeisterter und glücklicher bin ich, dass es die sogenannte “Bruderhahn-Initiative” gibt. “Das bedeutet, dass die Eier der teilnehmenden Höfe 4 Cent mehr kosten, um die Aufzucht der männlichen Küken wirtschaftlich gestalten und das Fleisch zu angemessenen Preisen verkaufen zu können (natürlich gesund & munter | Ausgabe 03.2015 | Seite 64). Wie sieht es mit euch aus? Seid ihr bereit 4 Cent mehr zu zahlen? Auch hier ist natürlich wichtig generell auf Bio zu setzen, sonst ist den Tieren auch nicht geholfen. Der Bauckhof nimmt z. B. an der Initiative teil. “Auf dem Bauckhof lebt das Geflügel in Mobilställen… Die Tiere haben immer frisches Grün und die darin lebenden Insekten und Würmer als Futter zur Verfügung; das Picken und Scharren ist eine naturgemäße Beschäftigung für sie. Sobald die Wiese abgegrast ist, wird der Stall auf Kufen weitergezogen” (natürlich gesund & munter | Ausgabe 03.2015 | Seite 64). Ähnliche Beispiele gibt es in der Schweine- und Kuhhaltung, mehr dazu findet ihr in der bereits zitierten Zeitschrift.

Ich möchte meinen heutigen Beitrag mit dem letzten Absatz des Artikels beenden, den letztendlich haben wir als Kunden es doch in der Hand. “Letztlich bestimmen aber die Käufer, wie Nutztiere hierzulande leben. Je mehr Kunden verantwortungsvoll mit Eiern, Fleisch und Milch umgehen und bewusst einkaufen, desto mehr Bauern können ihren Tieren ein angenehmes Leben ermöglichen” (natürlich gesund & munter | Ausgabe 03.2015 | Seite 66).

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